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  1. #1
    Moderator Avatar von Berndt Triebel
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    Pellets sind preisstabiler

    Pellets sind sicher preisstabiler als Öl und zusätzlich aus heimischen Wäldern.

  2. #2

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    Pellets entwickeln sich gut

    Pellets
    Pellets - ein Brennstoff erobert den Markt
    Der umweltfreundliche Brennstoff Pellets ist auf dem Vormarsch.

    Holzpellets sind ein sauberer, CO2-neutraler Brennstoff, der in der Regel aus Sägespänen und Holzresten unter hohem Druck und ohne Zugabe von Bindemitteln hergestellt wird. Pellets ermöglichen den automatischen Betrieb moderner Anlagen zur Wärme- und Stromerzeugung, von kleinen Heizanlagen in Einfamilienhäusern zu großen Heizkraftwerken und liefern auch, durch die Nutzung lokaler Ressourcen, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

    Auf der Homepage der Arbeiterkammer finden Sie Informationen zu den aktuellen Pelletspreisen.

    Die Marktentwicklung von Holzpellets ist insgesamt bisher sehr positiv verlaufen, allerdings mit großen Unterschieden in den einzelnen europäischen Ländern. Während zum Beispiel Großanlagen (Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Fernheizwerke) in Skandinavien vorherrschen, finden sich Kleinanlagen im Einfamilienhausbereich vorwiegend in Deutschland und Österreich. In Italien hingegen dominieren Pelletseinzelöfen. Im Folgenden ein kurzer Überblick über die Pellets-Marktentwicklung:

    In Österreich begann der "Pelletsboom" 1997 mit den ersten am Markt erhältlichen vollautomatischen Pelletsanlagen. Von da an ging es rasch bergauf, Ende 2002 waren bereits 17.000 Pellets-Zentralheizungsanlagen in Österreich in Betrieb. Von Beginn an war die Marktenwicklung durch hohes Konsumenteninteresse, unterstützt von den Landesregierungen und den intensiven Entwicklungsanstrengungen der Kesselhersteller, gekennzeichnet. In Oberösterreich sind insgesamt ca. 22.000 Pellets-Zentralheizungen in Betrieb.

    Bei den meisten der installierten Pelletsanlagen handelt es sich um automatisch betriebene Zentralheizungen für den Einfamilienhausbereich mit einer Leistung unter 25 kW. Mittlerweile haben sich rund 30 Kesselhersteller und rund 20 Pelletsproduzenten etabliert.

  3. #3
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    Guest
    Zitat Zitat von Berndt Triebel Beitrag anzeigen
    Pellets sind sicher preisstabiler als Öl und zusätzlich aus heimischen Wäldern.
    Preisstabiler warscheinlich.
    Nur scheint sich deren Verwendung ganz prinzipiell teilweise ja schon zu lohnen. Soweit ich das verstanden habe kommen entsprechende Anlagen ja auch wegen der Wirtschaftlichkeit durchaus in Mode.

  4. #4

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    Pelletspreis unter Ölpreis

    Preis für Holzpellets derzeit 45% unter dem Heizölpreis
    26.6.2013
    Irreführende Information über Heizölpreise

    Die aktuelle Presseaussendung des IWO bietet ein anschauliches Beispiel, wie man mit Statistiken einen irreführenden Eindruck erwecken kann. In der Tat liegen die Heizölpreise heute unter dem Niveau vom Juli 2008, als der Ölpreis fast 150$ pro Barrel erreichte und damit den Kollaps der Finanzmärkte mit auslöste.

    Betrachtet man den durchschnittlichen Preis im laufenden Jahr, liegt dieser allerdings deutlich über dem Preis von 2008, da in diesem Jahr die Finanzkrise zu einem Kollaps der Ölpreise und damit auch niedrigen Heizölpreisen in der zweiten Jahreshälfte führte.

    Nach dem Ölpreiskollaps kam es ab 2009 zu einem dramatischen Anstieg der Preise, die lediglich im Jahr 2013 leicht nachgaben, im Schnitt aber immer noch deutlich über dem Preis von 2008 liegen und mehr als doppelt so hoch sind wie vor 10 Jahren.

    Bemerkenswert ist im Vergleich die Entwicklung des Pelletpreises, der ungeachtet der Preisexplosion bei Heizöl über den gesamten Zeitraum nur moderate Steigerungen verzeichnete und derzeit 45% unter dem Heizölpreis liegt.

    Quelle: ökonews

  5. #5

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    Ich denke grad an das Hochwasser in Niederösterreich. Sehr viel Heizöl ist ausgetreten und hat teilw. auch die direkte Umgebung verschmutzt (Heizöl getränkte Wände).

    Wär schöner, wenn nur Pellets oder Hackschnitzel im Wasser herumschwimmen würden.

    Was bei älteren Ölheizungen auch immer bedacht werden muss, ist die Tankdichtheit. Tritt aus einem älteren Tank Öl in das Erdreich, so muss das Erdreich vom Hauseigentümer entsorgt werden. Kosten bewegen sich da teilweise im 6-stelligen Euro Bereich. Dieses Risiko ist von Gebäudeversicherungen normalerweise nicht gedeckt!