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w&p Zement GmbH - Wietersdorf

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    Moderator Avatar von Berndt Triebel
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    w&p Zement GmbH - Wietersdorf

    Energieforum Kärnten zeichnet w&p Zement als Vorzeigebetrieb mit dem EFK Zertifikat für Nachhaltigkeit aus

    Klagenfurt, 10. September 2020 – Unter den Gesichtspunkten der Energieeffizienz, Ressourcenschonung, Gesundheit, Umweltverträglichkeit und regionalen Wertschöpfung zeichnet das Energieforum Kärnten (EFK) Unternehmen und Produkte mit dem EFK Zertifikat aus. Im Herbst wurde das Nachhaltigkeitszertifikat an die w&p Zement GmbH verliehen, die als Vorzeigeunternehmen mit 125-jähriger Tradition am Standort Wietersdorf Zemente und Bindemittel für die regionale Bauwirtschaft herstellt. Durch die fachliche Kompetenz, Unabhängigkeit und höchste Integrität der Mitarbeiter des Energieforum Kärnten wird dabei die hohe Qualität der Auszeichnung und die damit verbundene Glaubwürdigkeit gegenüber Konsumenten, Unternehmen und Partnern garantiert. Ziel ist es, Unternehmen auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Ausrichtung zu begleiten und damit einen Beitrag zu Ökologisierung und Effizienzsteigerung zu leisten.

    „Unser EFK Zertifikat ist als Orientierungshilfe für den bewusst einkaufenden Konsumenten gedacht. Die ausgezeichneten Betriebe werden langfristig vom Energieforum Kärnten begleitet, um eine nachhaltige Entwicklung sicherzustellen. Wir gratulieren w&p Zement herzlich zum erfolgreichen Engagement in den Bereichen Emissionsreduktion und Ressourcenschonung im Sinne der Nachhaltigkeit“, erklärt EFK Obmann Berndt Triebel bei der Verleihung des Nachhaltigkeitszertifikats an Florian Salzer, den Betriebsleiter am w&p Standort in Wietersdorf.

    Innovative Anlagenkombination für umweltschonende Produktion
    Vor zehn Jahren markierte w&p Zement mit dem Bau einer Anlage zur Reduktion von Schwefeldioxid den Start für eine ganze Serie von Umweltinvestitionen am Standort Wietersdorf. Seit 2015 sorgt eine X-Mercury Anlage zudem für die Minimierung des Quecksilberausstoßes um ganze 80 Prozent. Ein weiterer Meilenstein folgte im Jahr 2017 mit dem Bau der Nachverbrennungsanlage (RTO) sowie der zusätzlichen Integration einer hocheffizienten Staubfilteranlage inklusive Abgasleitsystem. Vom ersten Tag an schaffte es die neue Anlage, den Ausstoß von Kohlenstoffmonoxid (CO) und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) um mehr als 90 Prozent zu verringern. Zuletzt investierte w&p Zement 2017 in die Optimierung der SNCR Anlage in Wietersdorf zur weiteren Drosselung von Stickoxid-Emissionen.

    Auch bei den eingesetzten Brennstoffen agiert w&p Zement nachhaltig und erhöhte daher den Anteil an CO2 neutralen Brennstoffen (darunter Holzabfälle und biogen angereicherte Abfälle). Seit 2019 ist klar, dass 12.000 Tonnen CO2 jährlich dank der optimierten Brennstoffzusammensetzung eingespart werden können. Damit liegt w&p Zement mit seiner CO2 Bilanz deutlich unter dem österreichischen Branchendurchschnitt.

    w&p Standort Wietersdorf setzt auf Grünstrom
    Durch diverse Maßnahmen wurde auch eine maßgebliche Reduktion des Energieverbrauches um ca. 400.000 kWh jährlich erreicht. Das Unternehmen bezieht Ökostrom eines Kärntner Stromanbieters und eine eigene Photovoltaikanlage wird der nächste Schritt zur ökologischen Stromversorgung sein. Ein neues Betriebsgebäude soll nach den neuesten ökologischen Standards errichtet werden. Auch in den Bereichen der ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit konnten beim durchgeführten Audit Höchstwerte erzielt werden. Das Unternehmen kann als besonders mitarbeiterfreundlicher und sozialer Betrieb eingestuft werden.

    Foto: GF DI Lutz Weber
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