Bio weckt Kindheitserinnerungen

Laut einer Studie der AMA-Marketing greifen Konsumenten aus vier Motiven zu Bio-Produkten. Dabei spielt besonders das Wecken von Kindheitserinnerungen eine Rolle.

Konsumenten greifen laut einer Studie der AMA-Marketing aus vier Motiven zu Bio-Produkten. An vorderster Stelle steht der Genussaspekt, gefolgt vom Wunsch, sich und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Das Wecken von Kindheitserinnerungen spielt ebenso eine Rolle wie die Rückbesinnung auf die ursprüngliche Ernährung am Land. Außerdem wollen Konsumenten ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt, der nachhaltigen Landwirtschaft oder dem Tierschutz gerecht werden und greifen daher zu Bio-Produkten.

Die Umfrage hat unterstrichen, dass gerade im städtischen Bereich viele Konsumenten Bio mit Kindheitserinnerungen verbinden. Für diejenigen, die vom Land in die Stadt kamen, sind Bio-Produkte der Ersatz für selbstangebaute, selbsteingekochte Lebensmittel. „Was früher die Mutter oder Großmutter gezogen und eingekocht hat, wird jetzt in Bio-Qualität gekauft", erklären die Konsumenten. Liebhaber von Bio-Produkten bezeichnen sich auch als „sensibler für Geschmack". Aus diesen Gründen wollen Bio-Konsumenten vielfach auch im Urlaub nicht mehr auf diese Vorzüge verzichten.

AMA-Biozeichen garantiert biologische Produkte


Als Orientierungshilfe beim Einkauf dient das AMA-Biozeichen. Das rot-weiße AMA-Biozeichen steht für die Herkunft der wertbestimmenden Bio-Rohstoffe aus Österreich. Das bedeutet kurze Transportwege und daher einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Das schwarze AMA-Biozeichen garantiert, dass die Rohstoffe aus biologischer Landwirtschaft stammen, die Herkunft der Bio-Rohstoffe wird bei diesem Zeichen aber nicht angegeben.

Derzeit gibt es 256 Lizenznehmer im AMA-Biozeichen-Programm. Zuständig für die strengen Kontrollen sind die für Österreich zugelassenen Bio-Kontrollstellen. Jeder Bio-Betrieb unterliegt der Kontrolle mindestens einmal pro Jahr.
Bio-Anteil in der Gastronomie

Im Gastronomiegroßhandel liegt der Bio-Anteil bei Fleisch noch unter einem Prozent. Die Gesamtmenge an Rind-, Schweine- und Hühnerfleisch in Bioqualität stieg im Gastronomiegroßhandel in den letzten drei Jahren um 54 Prozent. Rindfleisch ist die stärkste Gruppe innerhalb des Bio-Fleisches.
Weiters haben sich in der Gastronomie Bio-Eier in der schon gut etablieren können, ihr Anteil liegt bei rund drei Prozent.

Quelle: ama-marketing.at