Ein stolzes Plus von 200.000 Fahrzeugen mit Anfang 2014 ergibt eine Analyse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg. Im Vergleich mit 2012 habe sich die Anzahl der E-Cars gar verdreifacht, wie das Solarstrom-Magazin Photon meldet. Betrachtet haben die Forscher die globalen Zulassungszahlen bei Autos mit batterieelektrischem Antrieb, Range Extender und Plug-In Hybride. Nicht mitgezählt wurden Krafträder, LKW und Busse sowie die inzwischen mehr als sechs Millionen Full-Hybridfahrzeuge.

Die größere Nachfrage findet besonders in den weltweiten Leitmärkten USA, Japan und China statt, so die Daten der Ulmer Forscher. An der Spitze liegen liegen die Vereinigten Staaten mit 174.000 Elektroautos, danach folgen Japan mit 68.000 und China mit 45.000 Fahrzeugen. In Holland wurden fast 30.000 Elektrofahrzeuge zugelassen, in Deutschland nur 17.500. Auffällig ist: Auf dem Zukunftsmarkt Elektromobilität liegen Länder mit Marktanreizprogrammen vorne, diese hätten in den Leitmärkten einen Run auf E-Autos erzeugt, heißt es.


Zu den Leitanbietern zählen heute japanische und amerikanische Automobilkonzerne. Die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für Fahrzeuge liegt, wie schon bei der Konsumerelektronik, fast ausschließlich in asiatischer Hand.