•existenzsichernde Löhne für kleinbäuerliche Produzent/innen
•faire Preise für tropische Früchte
•Einhaltung von Arbeitsrechten in Produktionsländern
•Schutz der Umwelt



Die Nachfrage nach tropischen Früchten wächst. Die Macht der Supermarktketten und multinationalen Fruchtkonzerne auch. Doch die Bedingungen für die Produzenten und Arbeiter/innen in den Ländern des Südens sind häufig schlecht. Eine Handvoll Supermarktketten kontrollieren den europäischen Lebensmittelmarkt und entscheiden, wo und was wir einkaufen. Sie sind die Türsteher zwischen Millionen Verbraucher/innen in Europa und Zulieferern aus der ganzen Welt.

Ein Großteil der Früchte in den Anbauländern, zum Beispiel in Ecuador und Kolumbien, wird nur für den Export angebaut. Die Verletzung von Arbeitsrechten und mangelhafter Umweltschutz sind im tropische Früchte-Sektor häufig an der Tagesordnung. Das Nachsehen haben kleinbäuerliche Produzent/innen und Arbeiter/innen am unteren Ende der Lieferkette.

Um das zu ändern, müssen Regierungen und Unternehmen weltweit aktiv werden. Die internationale Kampagne „Make Fruit Fair!“ setzt sich für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards im Handel mit tropischen Früchten ein. 19 Partner aus Europa (darunter Südwind), Kolumbien, Ecuador, Kamerun und den Windward Islands fordern existenzsichernde Löhne und faire Preise, die Einhaltung von Arbeitsrechten und den Schutz der Umwelt.

Petition

Um diese Kampagne erfolgreich zu machen, brauchen wir Ihre Unterstützung. Sie als Konsument/in haben die Macht, politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger zu beeinflussen. Diese sind für eine Verbesserung der Situation in der Beschaffung von tropischen Früchten verantwortlich.

Worum geht es in der Kampagne?
•Förderung fairer und nachhaltiger Beschaffung von tropischen Früchten.
•Durchsetzung von Arbeitsrechten und Umweltschutz in Produktionsländern.
•Die Anliegen unserer Partner aus den Produktionsländern bei uns hör- und sichtbar machen.
•Brücken zwischen Menschen in Produktionsländern und Konsumentenländern zu bauen.
•Neue Formen internationaler Handelspolitik und -praxis zu unterstützen.

Wofür setzt sich die Kampagne "Make Fruit Fair!" ein?

Wir wollen, dass Supermärkte als machtvollste Akteure in der Beschaffungskette faire Preise an ihre Zulieferer zahlen.

Wir fordern Fruchthandelskonzerne und Supermärkte dazu auf
•Die Zahlung existenzsichernder Löhne und Preise auf den Plantagen zu gewährleisten, von denen sie tropische Früchte beschaffen.
•Die Einhaltung von Arbeitsrechten zu garantieren, einschließlich des Rechtes, sich in unabhängigen Gewerkschaften zu organisieren.
•Für den Schutz der Umwelt und eine Verringerung des Einsatzes hochgiftiger Pflanzenschutzmitteln zu sorgen.

Wir fordern von den Regierungen:
•Den Missbrauch der Einkaufsmacht der Supermärkte zu beenden.
•Sicherzustellen, dass Unternehmen für die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern haftbar gemacht werden können.
•Eine Politik für faire und nachhaltige Fruchtproduktion zu unterstützen
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Unterzeichnen Sie auch: http://www.dka.at/aktiv-werden/petitionen/

Quelle: Katholische Jungschar