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E Mobilität - Zukunftmodell

  1. #1
    Moderator Avatar von Berndt Triebel
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    E Mobilität - Zukunftmodell

    Spätestens zwischen 2028 und 2030 sollten keine Neuwagen mehr mit Verbrennungsmotor verkauft werden
    Betrachtet man die Gesamtbilanz inklusive der Herstellung der Kraftstoffe dann verbraucht ein Diesel-Pkw pro Personenkilometer zweieinhalb Mal so viel Energie wie ein E-Pkw. Die CO2-Bilanz der E-Fahrzeuge hängt von der Stromerzeugung ab. Diesel- Pkw verursachen viereinhalb Mal so hohe klimaschädliche CO2-Emissionen wie E-Pkw mit österreichischem Strommix. Wird Ökostrom getankt, verbessert sich die CO2-Bilanz des E-Pkw nochmals deutlich: Diesel-Pkw verursachen dann rund neun Mal so viele CO2-Emissionen. E-Pkw sind um ein Vielfaches energieeffizienter und klimaverträglicher als Diesel-Pkw und Benziner, stellt der VCÖ fest. Zusätzlich stoßen sie beim Fahren keine gesundheitsschädlichen Schadstoffe aus. Noch besser ist die Energie- und Klimabilanz des Bahnverkehrs sowie für kürzere Strecken von Radfahren und Gehen.

    Herausforderung erdölfreier Güterverkehr
    Für größere Transporte ist die Entwicklung von E-Lkw voranzutreiben.‘Dass MAN in Steyr mit der Produktion von e-Trucks startet, ist erfreulich. Gefordert ist auch die Politik: Auf EU-Ebene braucht es CO2-Grenzwerte für neue Lkw’, so VCÖ-Expertin Rasmussen.

    Verkehrssparende Siedlungsentwicklung Voraussetzung für Energiewende
    ‘Die Verkehrs- und Raumplanung der vergangenen Jahrzehnte hat nicht die Mobilität erhöht, sondern lediglich den Verkehrsaufwand und den Energiebedarf. Infolge der Zersiedelung sind die Distanzen in die Arbeit und zum Einkaufen deutlich länger geworden’, stellt VCÖ-Expertin Rasmussen fest. Durch die Stärkung der Ortszentren und der Nahversorgung und dem Stopp der Zersiedelung ist es möglich, bis zum Jahr 2050 den Verkehrsaufwand deutlich zu verringern. Zudem braucht es einen klaren Zeitplan für den Ausstieg aus dem Erdöl. Spätestens zwischen 2028 und 2030 sollten keine Neuwagen mehr mit Verbrennungsmotor verkauft werden.

    Schweden: 121 Euro pro Tonne CO2
    Großen Handlungsbedarf gibt es in Österreich beim Steuersystem. Derzeit sind die Steuern auf Arbeit hoch, während Energie- und Ressourcenverbrauch sehr niedrig besteuert sind, was sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer und arbeitsmarkpolitischer Sicht kontraproduktiv ist. Das zeigt auch der Vergleich mit Schweden, wo bereits im Jahr 1991 begonnen wurde, das Steuersystem zu ökologisieren. Heute hat Schweden eine CO2-Abgabe von umgerechnet 121 Euro pro Tonne CO2. In Schweden betrug das Wirtschaftswachstum zwischen 2000 und 2014 insgesamt 31 Prozent, in Österreich war es mit 21 Prozent um ein Drittel niedriger. Gleichzeitig nahmen die CO2-Emissionen in Schweden mit acht Prozent stärker ab als in Österreich (drei Prozent). Der VCÖ spricht sich für die rasche Umsetzung einer ökologischen Steuerreform und für die schrittweise Einführung einer CO2-Abgabe aus.

    Förderungen für E Autos: http://www.energieforumkaernten.at/s...iebe-Gemeinden

  2. #2

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    Die unabhängige Ladelösung - doppelte Auszeichnung

    Bundesministerin Elisabeth Köstinger wird am Sonntag der AAE gleich zwei Auszeichnung für das klimaaktiv mobil Projekt "E-Ladeinfrastruktur" überreichen.

    Die AAE Naturstrom unter der Leitung von Wilfried-Johann Klauss hat das Ziel die öffentliche Ladeinfrastruktur auf höchsten technischen Niveau auszubauen. Mit der im eigenen Haus entwickelten Ladetechnik ist es erstmals möglich barrierefrei mit Bankomat- und Kreditkartenzahlung ohne Mitgliedskarten oder Apps zu zahlen, das ein großer Schritt in Richtung Nutzerfreundlichkeit bedeutet. Die Ladesysteme wurden nicht nur in Österreich von der AAE entwickelt, sondern werden auch zu 100 % in Österreich produziert.

    Für technische Infos zu den Ladesystemen: https://www.enercharge.at/

    Quelle: https://aae.at/
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  3. #3

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    Kann das E Auto zur Mobilitätswende beitragen

    Doch, aber nicht nur. Die vermehrte Nutzung von E-Autos leistet einen wichtigen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen und ist ein Bestandteil im ganzheitlichen „Neudenken“ des Verkehrsbereichs. Österreich verfolgt hier das Prinzip „vermeiden – verlagern – verbessern“:
    •vermeiden von nicht unbedingt erforderlichem Verkehr durch u. a. eine verkehrssparende Raumordnung, die Stärkung von Homeoffice und im Güterverkehr durch Vermeiden von Leerfahrten
    •verlagern auf effiziente Verkehrsträger wie öffentlichen Verkehr, Fahrrad oder zu Fuß gehen
    •verbessern der eingesetzten Technologien mit dem Ziel einer Verlagerung auf alternative Kraftstoffe und Strom aus erneuerbaren Energiequellen.
    Quelle: Klimaaktiv
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  4. #4

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    Ist das E Auto billiger als ein Verbrenner?

    Elektro-Autos sind in der Anschaffung noch etwas teurer als vergleichbare Benzin und Diesel Autos. Förderungen beim Neukauf helfen den derzeit noch höheren Preis zu verkleinern. Dank deutlich geringerer Energiekosten – beim Laden zu Hause - ist das Elektro-Auto insgesamt aber gerade für Vielfahrer nach wenigen Jahren billiger. In unserem Beispiel für ein Pendler mit einem Arbeitsweg von 60 Kilometer ist der Kleinwagen als Elektro-Auto schon nach 4 Jahren billiger als die Benzin-Variante. Darum sollte man genau rechnen und vergleichen beispelsweise mit dem Gesamtkostenvergleichsrechner von e-connected (www.e-connected.at/content/e-calculator)

    Quelle: Klimaaktiv
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  5. #5

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    Braucht das E Auto unheimlich viel Strom?

    Durch die Steigerung des E-Auto-Anteils am Gesamtverkehr steigt natürlich auch der Strombedarf. Dieser ist allerdings bei weitem nicht so exorbitant, wie manche glauben: Wenn 1 Mio. Pkw in Österreich elektrisch fahren würden, wäre der jährliche Strombedarf rechnerisch um 3,6% höher. Würden alle Pkw elektrisch fahren, würde der Strombedarf demnach um rund 18% steigen. Insgesamt sind E-Autos durch ihren höheren Wirkungsgrad deutlich energieeffizienter als Autos mit Verbrennungsmotoren. So liegt der Wirkungsgrad eines E-Autos bei rund 85 %, der eines Autos mit Verbrennungsmotor bei ca. 25 %. Während also durch die vermehrte Nutzung von E-Autos der Strombedarf leicht ansteigt, sinkt der Ölverbrauch um das Dreifache. Wichtig ist, dass der für die E-Mobilität zusätzlich benötigte Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.

    Quelle: Klimaaktiv
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  6. #6

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    Haben E Autos wirklich eine bessere Ökobilanz?

    Unter Berücksichtigung des gesamten Fahrzeuglebenszyklus (inkl. Produktion und Entsorgung) verursachen Elektrofahrzeuge mit Ökostrom um bis zu 87 % weniger Treibhausgasemissionen als fossil betriebene Kfz. Lediglich die Bahn verursacht im Vergleich verschiedener Antriebe weniger Emissionen als das E-Auto. Eine komplett emissionsfreie Mobilität können aber auch Elektroautos nicht leisten.

    Quelle: Klimaaktiv
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  7. #7

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    Wie weit kann ein E Auto fahren?

    Viele Menschen haben die Befürchtung, dass sie aufgrund einer niedrigeren Reichweite mit einem E-Auto ihre Alltagswege nicht bequem zurücklegen können. Es stimmt zwar, dass die Reichweite der meisten E-Autos mit einem vollgeladenen Akku noch deutlich geringer ist, als bei konventionellen Autos, spürbare Auswirkungen auf den Fahralltag hat dies jedoch kaum. Die Reichweite eines aktuellen E-Autos bei aufgeladenem Akku reicht je nach Fahrzeugmodell, Fahrstrecke und Fahrverhalten von ca. 200-400km. Durchschnittlich werden in Österreich pro Tag 34 km mit dem Auto zurückgelegt und 99% aller Autofahrten sind kürzer als 150 km. Kurz: mit den aktuellen Reichweiten sind Elektro-Autos schon jetzt ein vollwertiger Ersatz für einen Benziner oder Diesel.
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  8. #8

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    Stimmt es, dass die Batterien kaputtgehen?

    In aktuellen E-Autos verbauten Lithium-Ionen-Akkus sind auf eine Lebensdauer von 15 Jahren und eine Fahrleistung von mindestens 150.000 km ausgelegt. Manche Hersteller geben sogar Garantien für weit größere Fahrleistungen. Ein großer Vorteil dieser Akkus ist, dass sie wartungsfrei sind und aus vielen Einzelzellen bestehen, die auch tauschbar sind. Es stimmt also keinesfalls, dass ein „kaputter“ Akku einen Totalschaden bedeuten würde. Im Laufe der Nutzungsdauer nimmt die zur Verfügung stehende Akku-Kapazität nur geringfügig ab, sodass die Batterie nach der Verwendung im E-Auto sogar als Speicher für andere Zwecke verwendet werden kann. So haben viele Akkus ein „Second Life“ als stationäre Zwischenspeicher in einem Gebäude, um Strom aus erneuerbaren Energien zu puffern. Zur Steigerung der Nachhaltigkeit sollen vor allem die Recyclingquoten am Ende ihrer Lebensdauer erhöht werden.
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  9. #9

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    Besonders für Hausbesitzer im ländlichen Raum bietet sich das Tanken mit eigenem Sonnenstrom an. Ein Carport mit 12 m2 Solardach (Photovoltaik-Module) ist ausreichend um jährlich 2.200 kWh Strom für 15.000 km mit dem Elektro-Auto (Verbrauch von 14,9 kWh/100 km) zu erzeugen. Damit macht man sich unabhängig von Ölkrisen und ist gleichzeitig klimafreundlich mobil.

    Das E Auto in Verbindung mit Photovoltaik hat eine ausgezeichnete Ökobilanz
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