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  1. #1

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    Kräuter richtig verwenden

    Sie haben im Garten oder Balkon das eine oder andere Kräuterkisterl selbst angepflanzt, gehegt und gepflegt. Damit Kräuter nicht nur im Sommer zur Verfügung stehen, muss man sie entsprechend verarbeiten

    Kräuter-Öl selbst ansetzen
    Öl einen feinen Geschmack nach Kräutern wie Rosmarin, Thymian oder Estragon zu verleihen, ist ganz einfach und kann jeder kinderleicht zu Hause selbst machen. Einfach das Öl (am besten hochwertiges Olivenöl) mit den gewünschten Kräutern in eine Flasche geben und 4-6 Wochen stehen lassen. Die ätherischen Öle der Kräuter geben das Aroma an das Öl ab und so erhalten Sie köstliches Kräuteröl, das sich lange hält.

    Kräuter-Salz
    Da Salz ein natürliches Konservierungsmittel ist, kann auch Kräutersalz ganz einfach zu Hause hergestellt werden – der Vorteil: durch das Salz werden auch die Kräuter konserviert und frisch zubereitetes Kräutersalz ist mehrere Monate haltbar. Auch hier kann man kombinieren, wie und was man gerne mag. Die gewünschten Kräuter einfach fein hacken und mit dem Salz vermischt in Behälter abfüllen.


    Kräuter-Pesto frisch zubereiten
    Was gibt es Köstlicheres im Sommer als Spaghetti mit frischem Pesto genovese? Einfach Basilikum, Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch, Pfeffer und Olivenöl fein mixen. Gerne kann auch etwas Chili, je nach Geschmack, dazugegeben werden. Ein sommerliches Gericht, das schnell zubereitet ist und himmlisch schmeckt!

    Kräuter trocknen
    Um Kräuter auch für die Herbst- und Wintermonate haltbar zu machen, kann man sie ernten und trocknen lassen. Dafür die verschiedenen Kräuterbündel am besten kopfüber an einem trockenen und gut durchlüfteten Raum aufhängen und trocknen lassen. Wichtig ist dabei, dass auch die Kräuter in der Mitte gut trocken sind bevor man sie aufbewahrt, sodass keine Schimmelbildung möglich ist.


    Und so halten Ihre Kräuter nach der Ernte noch länger frisch
    Wenn Sie Ihre Kräuter nach der Ernte nicht direkt verarbeiten möchten, diese aber dennoch nicht an Frische verlieren sollen, legen Sie Ihre Kräuter doch in den Kühlschrank. Dort bleiben Sie bis zu sechs Tage lang frisch. Und wenn Sie Ihre Kräuter erst zu einem späteren Zeitpunkt verarbeiten möchten, können Sie diese auch einfach einfrieren.


    Unser Tipp: Frieren Sie Minzblätter zusammen mit Wasser in einer Eiswürfelschale ein. So haben Sie zwei Zutaten für einen leckeren Hugo in einem und werten diesen sogar optisch noch auf. Probieren Sie es aus Ihre Gäste werden staunen…

    Welche Erfahrungen haben Sie beim Kochen mit Kräutern gemacht? Haben Sie auch schon die eine oder andere Leckerei aus Ihren Kräutern gezaubert? Schreiben Sie mit!
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  2. #2

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    Wann Kräuter ernten

    Ich habe ein Seminar zum Thema gemacht, bei der FAST Ossiach

    Für die Haupternte soll die richtige Entwicklungsphase und die Tageszeit berücksichtigt werden. Für Blattgewürze wie Minzen, Melisse, Majoran, Basilikum oder Salbei ist die beste Erntezeit zu Blühbeginn. In dieser Phase ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Ein abgeblühter Boretsch kann kein Aroma mehr haben. Im Tagesgang sind die Vormittagsstunden zu wählen, wobei ein sonniger, warmer Erntetag abgewartet werden soll.
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  3. #3

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    Esche als Heilmittel

    Die Esche liefert nicht nur ein brauchbares Nutzholz, sondern ist ebenso in der Naturheilkunde von Interesse. Die Rinde, die sich auf fingerdicken Ästen befindet, kann für den häuslichen Gebrauch abgeschält, getrocknet und für den weiteren Gebrauch gelagert werden. Um einen Tee daraus zuzubereiten, nimmt man einen Esslöffel voll der zerkleinerten Rinde, übergießt sie mit einem Viertelliter kaltem Wasser, kocht beides zusammen kurz auf. 15 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Dieser Eschenrinden-Tee kann getrunken werden, um das Fieber zu senken oder den Magen zu stärken.
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  4. #4

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    Kapuzinerkresse

    Der scharfe Geschmack der Pflanze, der durch die darin enthaltenen Senfölglycoside verursacht wird, gab der Kresse ihren Namen, abgeleitet vom dem althochdeutschen Wort cresso - was scharf heißt.

    Hierzulande sieht man in der Kapuzinerkresse eher eine Zierpflanze oder ein Kraut für die Küche. Zusätzlich hat die Kapuzinerkresse eine antibiotische Wirkung. Da die Pflanze einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt hat, kann sie auch die körpereigene Abwehrkraft steigern.

    Wirkung und Anwendung von Kapuzinerkresse: Antibiotisch, Auswurffördernd, Blutreinigend, Bronchitis, Erkältungen, Grippale Infekte, Infektionen der Harnwege.

    Tipp:

    Für einen Tee nehmen Sie ein bis zwei Teelöffel frischzerzupfte Blätter und übergießen sie mit einer Tasse kochendem Wasser. Nach zehn bis fünfzehn Minuten abseihen. Dreimal täglich eine Tasse trinken. Das hilft bei Bronchitis, Grippe und Erkältungen.

    Mein persönlicher Tipp: eine Scheibe frisches Bauernbrot mit Butter bestreichen und feingeschnittene Blätter und Blüten der wunderbaren Heilpflanze aufs Brot geben. Eine wunderbarere vitaminreiche und schön anzusehende Jause für zwischendurch.
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